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Glossar

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DAB
„Digital Audio Broadcast“; Standard für die digitale Verbreitung von Hörfunkprogrammen einschließlich programmbegleitender Daten sowie reiner Datendienste. In Deutschland und Großbritannien beispielsweise ist DAB bereits eingeührt. In Österreich gibt es derzeit zwei Testbetriebe des ORF in Wien und Tirol.

Digital
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alles, was man mit Ziffern anzeigen und/oder zählen kann und eine exakte, eindeutige Größe hat, ist digital. Computer arbeiten digital: Sie arbeiten mit einer Folge von ON- und OFF- bzw. JA- und NEIN-Signalen (die berühmten "Einsen und Nullen", also 2 Zustände, daher binär). Dh digitale Werte treten nur in fester Schrittfolge auf, während im Gegensatz dazu analoge Werte stufenlos darstellbar sind (Internet-Wörterbuch/Langenscheidt).

Digitale Plattform Austria
Die Arbeitsgemeinschaft "Digitale Plattform´Austria" wurde 2001 mit dem Privatfernsehgesetz geschaffen und unterstützt die Regulierungsbehörde bei der Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens. Das vordringliche Ziel der Arbeitsgemeinschaft lag darin, im Zusammenwirken mit der Regulierungsbehörde KommAustria den Beginn der Einführung von digitalem, terrestrischen Fernsehen in Österreich bis 2003 zu ermöglichen. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus mehr als 300 Experten aus allen von der Digitalisierung betroffenen Bereichen.

Digitalisierung
Konvertierung eines analogen Audio oder Videosignals in digitale Informationen. Digitalisierung ist die Umwandlung (Codierung) von Schrift, Bild, Ton oder jeder anderen Art analoger (stufenloser) Signale in digitale (schrittweise, ziffernmäßige) Form. Um ursprünglich analog vorliegende Daten (Sprache, Bilder, Buchstaben, etc.) per EDV transportieren und darstellen zu können, dh Maschinenlesbarkeit zu erreichen, müssen Sie mit Hilfe einer Analog-Digital-Umsetzung in Binärsignale umgewandelt werden, also in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände, daher binär), die von Computern lesbar sind.

Dolby Digital
Bezeichnet das digitale Codierungsverfahren für dreidimensionalen Raumklang über sechs Effektkanäle (digitales Surround-System für Heimkino-Anlagen). Wer also über eine Heimkinoanlage mit fünf Lautsprechern (ein Zentrums-Lautsprecher für vorwiegend Stimmen, zwei Lautsprecher für Umgebungsgeräusche vorn und zwei Lautsprecher für Umgebungsgeräusche hinten) und einem Bass-Lautsprecher (Subwoofer) verfügt (insgesamt also eben 5.1!), der kann seine digitale Empfangsgerät, z.B. eine Set Top Box an diese Anlage anschließen.

DVB
Ist die Abkürzung für „Digital Video Broadcast“. Dies ist ein technischer Standard zur Übertragung von digitalen Fernsehprogrammen, der in Europa und zahlreichen anderen Ländern der Erde zum Einsatz kommt.

DVB-C
„Digital Video Broadcasting Cable" (Cable engl. Für Kabel). Technischer Standard für die Verbreitung von digitalen Fernsehprogrammen und Zusatzdiensten via Kabel.

DVB-CS
„Digital Video Broadcasting Cable SMATV“ DVB-Standard für den Empfang von DVB-C und DVB-S über große Gemeinschaftsantennen. DVB-CS ist die Adaption des Standards DVB-C aus SMATV-Anlagen.

DVB-H
„Digital Video Broadcasting Handheld“ Diese DVB-Variante ist besonders für Endgeräte mit kleinen Bildschirmen und geringen Energiereserven geeignet. Die Übertragung ist dementsprechend auf den TV-Empfang von Handhelds, Handys etc. ausgelegt.

DVB-S
„Digital Video Broadcasting Satellite". Technischer Standard zur Verbreitung digitaler Fernsehprogramme und Zusatzdienste via Satellit.

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