Sat Receiver
Ein Receiver ist ein Empfangsgerät zur Decodierung von analog oder digital übertragenen Daten. Ein Sat Receiver entschlüsselt also die Daten, die die Sat Schüssel empfängt. Digitale Sat Receiver sind oft mit Smartcard Einschub versehen, um verschlüsselte Programme entschlüsseln zu können. Dies muss aber nicht der Fall sein. Eine Smart Card Entschlüsselungskarte ist z.B. die ORF Digital Karte. Analoge Receiver verfügen über solch einen Einschub nie. Ein solcher digital Sat Receiver ist auch als Set-Top-Box zu verstehen.
Scartkabel
Ein Kabel mit zwei standardisierten quaderförmigen Steckverbindungen, die je 21 Anschlüsse aufweisen. Die übliche Verbindung zwischen Fernseher und Videorecorder verbindet auch die Settop-Box mit diesen beiden Geräten.
Set-Top-Box
Ist ein allgemeiner Begriff für ein Kästchen, das man irgendwo hinaufstellen kann.
Beim Empfang des digitalen Fernsehens kann man Set-Top-Boxen für jede Empfangsart von digitalem Fernsehen unterscheiden. Eine Set-Top-Box für DVB-S ist mit einem Sat Receiver gleich zu setzen, die Box für DVB-T wird auch DVB-T Box genannt.
Simultcast Phase
Ist der Zeitraum in dem Fernsehen sowohl analog als auch digital empfangen werden kann, bis das analoge Signal ganz ausgeschaltet wird. Wird auch oft als Parallelphase bezeichnet.
Bei der Digitalisierung des Antennenfernsehens beträgt die Simulcast Phase 4 bis 6 Monate.
Smartcard
Ist eine Scheckkarten-große Chipkarte, die in eine entsprechend ausgestattete DVB-S Set-Top-Box (Sat Receiver) geschoben wird, um verschlüsselte TV-Programme empfangen zu können. Eine Smartcard ist auch erforderlich, um die ORF-Fernsehprogramme über Satellit zu empfangen. Nähere Informationen dazu gibt es unter http://digital.ORF.at
SMATV (satellite master antenna television)
Eine große satellitengestützte Gemeinschafts-Antennenanlage (SMATV) dient der Versorgung von Hausanlagen und Wohnkomplexen mit über Satellit empfangenen Fernseh- und Hörfunkprogrammen. Es handelt sich um eine zentrale sternförmig aufgebaute Empfangseinrichtung mit einer Satellitenschüssel über die alle Programme empfangen und in die einzelnen Wohneinheiten übertragen werden. Darüber hinaus können in entsprechende Empfangseinrichtungen auch Fernsehprogramme aus Breitband-Kabelnetzen eingespeist werden.
Um eine gute Empfangsqualität zu Gewähr leisten, werden SMATV-Anlagen mit großen Parabolantennen ausgestattet, deren Durchmesser durchaus bis zu 2 m betragen kann.
Für Gemeinschafts-Antennenanlagen wird ein Quatro-LNB mit vier Ausgängen verwendet. Diese vier Ausgänge liefern beide Polarisationsebenen und Frequenzbänder. Die Ausgänge des LNB sind an einen Mehrfachschalter für die Weiterleitung an mehrere Empfänger angeschlossen.
Stationärer Empfang:
Darunter versteht man, dass digitales Fernsehen mit einem großen Gerät empfangen wird, welches stationär gebunden und unbeweglich ist. Als Beispiele ist hier insbesondere der primär genutzte, große Fernseher anzuführen. Bei diesen Geräten sind alle Arten von Antennen in Verwendung. Hausantenne, Zimmerantenne oder Stabantenne können hier gleichermaßen als Beispiel genannt werden.
Spektrum
In der Nachrichtentechnik wird das elektromagnetische Spektrum in Frequenzbänder aufgeteilt, z. B. für Mittelwellenrundfunk der Bereich 300 kHz-3 MHz. Diese Bänder werden in weitere Bänder aufgeteilt und einzelnen Sendestationen zugeteilt. Die Bänder der einzelnen Sender in einander überlappenden Sendebereichen müssen sich unterscheiden, um Doppelempfang zu vermeiden. Bei einzelnen Sendern verwendet man anstatt „Band“ oft den Begriff „Kanal“.
Stationärer Empfang
Darunter versteht man den Fernsehempfang mit einem unbewegbaren Gerät das über eine Haus- oder Zimmerantenne gespeist wird. Als Beispiel kann man den „großen Fernseher“ im Wohnzimmer nennen.
