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Einführung zu IP-TV

Eine der wichtigsten Information zum Thema IP-TV dürfte sein, dass IP-TV NICHT gleichbedeutend mit Internet-Fernsehen ist.

 

Vielfach wird angenommen, IP-TV sei nur eine Möglichkeit, Fernsehprogramme über das Internet am Computerbildschirm zu schauen. Tatsächlich gibt es solche Angebote und sie werden gelegentlich sogar als IP-TV bezeichnet. Dabei besucht der Nutzer eine Internetseite, klickt auf ein darauf befindliches Videoangebot und sieht dann einen Videostream. Das aber ist streng genommen Internet-TV.

 

Das heute üblicherweise mit dem Begriff IP-TV bezeichnete Angebot kommt in der Regel von großen Telefongesellschaften und ähnelt dem, was auch "klassische" Kabelnetzbetreiber für ihre Digital-Kunden bereit halten. IP-TV wird ganz normal am Fernsehbildschirm geschaut und man benötigt - wie bei anderen Formen des digitalen Fernsehempfangs - eine Set-Top-Box.

 

Fernsehen über Internetprotokoll erfreut sich, gemäß dem internationalen Trend, auch in Österreich immer größer werdender Beliebtheit: aonTV verzeichnete im Juni 2008 bereits 50.000 Teilnehmer.  

 

Die IP-TV-Box wird jedoch an den Telefonanschluss gehängt. Voraussetzung dafür ist, dass der Haushalt an das Breitbandnetz des Telefonanbieters angeschlossen ist oder angeschlossen werden kann. Über diese Breitbandnetze bieten die Telefongesellschaften auch ihre besonders schnellen Internetzugänge an. Da also schnelles Internet und IP-TV über dieselben Leitungen transportiert werden, entsteht oft das Missverständnis, IP-TV sei Internet-TV.