Den eingeschalteten Fernseher in Sichtweite, das world wide web am Notebook auf dem Schoß: diese Form der dualen Mediennutzung ist längst keine Seltenheit mehr. Wer gern gleichzeitig einem vermeintlichen, neuen Superstar lauscht und dabei in der web-community bloggt, wird eine solche Zwei-Geräte-Lösung wohl auch noch längerfristig bevorzugen.
Wer aber davon träumt, Fernsehen und Internet an nur noch einem Gerät bequem vom Sofa aus zu nutzen, für den sind sogenannte Hybrid-TVs eine gute Wahl. In einer Umfrage des deutschen Hightech-Verbands BITKOM von Anfang 2010 gab bereits jeder sechste Konsument an, dass für ihn beim Kauf eines neuen Fernsehers eine Internet-Anschlussmöglichkeit wichtig oder sehr wichtig sei.
Tatsächlich ist für HDTV-Flachbildschirme mit integriertem Web-Zugang seit ihrer Markteinführung im Frühjahr 2009 ein stetig steigender Absatz zu verzeichnen. In Deutschland hatten derartige Geräte schon zum Verkaufs-start im April 2009 einen Marktanteil von 3 Prozent aller verkauften Flach-bildschirme. Im Dezember 2009 lag der Anteil laut Marktforschungsinstitut GfK schon bei rund 14 Prozent und im Dezember 2010 soll er nach BITKOM-Berechnungen bereits bei 40 Prozent liegen.
