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Empfangsmöglichkeiten für digitales Antennenfernsehen

Digitales Antennenfernsehen ist nicht nur für das Fernsehgerät im Wohnzimmer und zum Empfang mit der vorhandenen Antenne auf (oder unter) dem Dach bestens geeignet. Auch wenn der Fernsehempfang auf dem Balkon über eine Zimmerantenne, im Park am Laptop oder in Bus und Bahn auf Mini-Fernsehern gewünscht ist, dann bietet digitales Antennen-fernsehen beste Empfangsqualität.

 

Der Empfang digitaler Rundfunksignale über Antenne ist grundsätzlich sehr viel weniger störungsanfällig als beim bisherigen, analogen Fernsehen. Ein Grund dafür ist, dass digitale Empfangsgeräte bis zu einem gewissen Grad in der Lage sind, Lücken im Datenstrom nachzurechnen und so diese Lücken wieder zu schließen. Außerdem wirken an Hauswänden oder Bergen reflektierte Sendesignale beim digitalen Antennenfernsehen oftmals positiv und verstärken die Empfangsqualität noch. Beim bisherigen analogen Antennenfernsehen stören derartige Reflektionen den Empfang massiv. Die Empfangsvorteile des digitalen Antennenfernsehen machen sich für den Konsumenten in einer häufig um ein Vielfaches besseren Bild- und Tonqualität bemerkbar.

 

Die digitale Empfangsqualität macht mobil

Die hervorragenden Eigenschaften des digitalen Antennenfernsehens haben bereits zu einem großen Angebot von mobilen Empfangsgeräten für unterwegs geführt. Dazu zählen kleine Fernseher mit LCD-Bildschirm in der Größe eines Taschenradios (auch in Kombination mit DVD-Playern), Auto-Einbauanlagen oder Mini-Empfangsgeräte in Fingergröße (USB-Sticks) zum Anstecken an den Laptop.

 

Mobiles Fernsehen wird unter Anderem durch eine Abwandlung des DVB-T-Standards für allerkleinste Bildschirme (DVB-H) möglich.

Der Standard DVB-H wurde im Jahr 2007 bereits in einem Testbetrieb im Raum Wien ausprobiert. Seit der Fußball EM im Juni 2008 ist DVB-H im Regelbetrieb in allen österreichischen Landeshauptstädten und im Umland empfangbar.

 

 

Worauf auch bei digitalem Empfang geachtet werden muss

In den eigenen vier Wänden wird die Empfangsqualität digitaler Fernsehsignale über eine Zimmerantenne auch weiterhin von einem Zusammenspiel aus vorhandener Signalstärke und Bauweise des Hauses, sowie Lage des eigenen und angrenzender Gebäude beeinflusst. Im Empfangsschatten eines Bergrückens oder im Keller eines Stahlbetongebäudes wird sich der Fernsehempfang jedenfalls ähnlich schwierig bis unmöglich gestalten, wie bisher. Dies ist jedoch kein Nachteil des digitalen Fernsehens, sondern zeigt lediglich die Grenzen des Antennenempfangs auf, die grundsätzlich gleichermaßen für das bisherige und für das digitale Antennenfernsehen gelten.

 

Die gute Ausrichtung der Antenne auf den nächstgelegenen Sendemast und ein durch äußere Bedingungen möglichst unbeeinflusster Empfangsweg sind daher auch für den Empfang digitalisierter Rundfunksignale wichtige Voraussetzungen. Sonst können auch in der digitalen Welt Bildaussetzer auftreten. Das macht sich auf dem Bildschirm meistens in Form von „eingefrorenen“ – also stehenden Bildern – oder durch eckige Blöckchen im Bild (so genannte drop outs) bemerkbar.

 

Interaktive Landkarte informiert über die DVB-T Empfangsgebiete

Das Bild zeigt eine Landkarte Österreichs mit dunkelblauen, hellblauen und weißen Einfärbungen.
Suche mit Postleitzahl oder Wohnort

Die Landkarte färbt sich dunkel-, mittel- oder hellblau oder weiß. Die Blautöne bedeuten: DVB-T Empfang mit Zimmer-, Außen- oder Dachantenne möglich. Weiß bedeutet, dass DVB-T erst später verfügbar wird.

Hier geht´s zur Landkarte auf www.dvb-t.at: